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Punkte gehen immer

…meinte meine Einkaufsbegleitung und ich muss ihr Recht geben. Deshalb wanderte beim letzten Besuch im Stoffgeschäft auch ein reduzierter Baumwollsatin mit Elastananteil auf den Zuschneidetisch.

Gestern abend spontan zugeschnitten und heute bereits ausgeführt. Die Kulisse war perfekt, nur mein Fotograf braucht noch etwas Übung 😉

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Das Shirt ist ebenfalls neu und aus einem lang gehütetem Viskosejersey.

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Wie man sehen kann, wehte den ganzer Tag ein starkes Lüftchen. 😉

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Die Vorbereitungen

Schnittteile auf den Oberstoff auflegen und alle Schnittteile und gleichmässige Nahtzugaben anzeichen (SN 2cm, Empirenaht 1.5cm)

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Alle Nähte und Markierungspunkte mit Kopierpapier auf die untere Stoffseite übertragen.

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Tüll zuschneiden. Dazu die Schnittteile auf den Tüll auflegen und exakt an der Kante schneiden. Dabei die Saumzugabe zurückschlagen und auf den Musterlauf der Bogenkante achten.

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Beim Schliessen der Naht ergibt sich wieder ein ganzer Bogen.

Futterzuschnitt. Im Normalfall lege ich dazu meine Schnitteile aufs Futter, schneide aus und übertrage die Nahtlinien mit Kopierpapier. Dieses Mal habe ich allerdings mit dem Originalschnitt gearbeitet um die Empirenaht im Rücken zu eliminieren.

Alle Auschnittkanten mit Kantenband sichern.

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Einlagerest in die Spitze beim Ober- und Futterstoff bügeln um sie gegen späteres Einreissen zu sichern.

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Einlage auf Belegen kleben.

Tüll auf den Oberstoff legen und im Bereich der Abnäher mit Heftstichen verbinden.

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Bei den Schnittteilen für das Oberteil den Tüll schmalkantig auf den Oberstoff nähen.

Das Probekleid

Gestern abend habe ich meinen neuen Schnitt konstruiert und mich letztendlich doch dafür entschlossen, ein Probekleid zu nähen. Eine gute Entscheidung 😉

Denn nachdem ich heute Nacht wieder nur sehr wenig Schlaf hatte, war ich so unaufmerksam, dass ich mein Kleid auf der rechten Stoffseite anzeichnete. Aufgefallen ist es mir erst, als fast die gesamte Einlage aufgeklebt war. Bei einem Probekleid nicht weiter schlimm. Beim Originalstoff wäre dies allerdings sehr ärgerlich gewesen.

Leider lässt sie das Kleid nur schwer fotografieren. IMG_3311 (534x800)

Insgesamt war es ein klein wenig zu figurnah und klebte am Körper fest. Besonders am Rücken bildeten sich dadurch unschöne Falten.

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Nachdem ich an der Seitennaht und der hintern Mitte einige Millimeter rausgelassen habe, sitzt es besser.

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Zum Schluss werde ich nur noch die hintere Naht begradigen und vielleicht den Ausschnitt etwas vertiefen.

Der Entwurf

Der Entwurf steht….

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…alle benötigten Materialien sind besorgt und ich habe sogar den dunkelblauen Crêpe noch einmal gegen einen mittelblauen austauschen können.

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Theoretisch könnte ich also loslegen, allerdings bereitet mir die Rückenansicht meines Grundschnittes etwas Kopfschmerzen. Nachdem ich das Balanceproblem eigentlich gelöst hatte, sass Kleid Nummer 1 (aus elastischem Baumwollsatin) ganz gut. Kleid Nummer 2 aus unelastischer Baumwolle hingegen fiel etwas faltig. Also werde ich noch einmal am Schnitt drehen und sperren und dann entscheiden, ob ich mutig genug bin den Tüll ohne Probekleid anzuschneiden 😉

Urlaubsprojekt

Zur Zeit regnet es Hochzeitseinladungen. Die erste findet bereits in wenigen Tagen statt, was bedeutet, dass ich mich dringend um passende Garderobe kümmern muss.

Vor ein paar Wochen nutzte ich die rebajas und fuhr mit einer Freundin in die nächste grosse Stadt zu meinem Lieblingsstoffhändler. Wir durchsuchten zwar jede Menge Regale, aber richtig fündig wurden wir nicht. Also ab ins nächste Geschäft. Dort entdeckte ich dann sehr schöne bestickte Tülle, die aber alle schwarzgrundig waren. Nicht unbedingt das, was ich suchte. Aber wer sagt eigentlich, dass man schwarzen Tüll auch schwarz füttern muss?

Also zurück ins andere Geschäft und dunkelblauen Crepe gekauft 🙂

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Der Tüll war ein absoluter Glücksgriff, denn er war von 70€ auf 10€ herunter gesetzt und lag damit mit Sicherheit weit unter dem Einkaufspreis.

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Bei der Modellwahl bin ich noch unschlüssig. Das Rockteil wird auf jeden Fall schmal und an den Seite leicht ausgestellt. Auf Teilungsnähte werde ich so weit wie möglich verzichten, um die Bogenkante am Saum nicht zu zerschneiden.

Ich habe noch einen farblich passenden Satin dazugekauft um das ganze etwas zu unterbrechen und überlege, ob ich eher eine Empirenaht möchte oder lieber einen Gürtel arbeiten sollte.

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nfL3 Mustermix B-Finale

Heute ist bereits der Termin für das B-Finale des dritten Teiles der Nix für Lemminge Aktion von mamamachtsachen.

Hier hatte ich die zur Auswahl stehenden Materialmixe vorgestellt. Am meisten gereizt hatte mich diese Kombination

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Leider hatte ich nur eine wage Idee, wie das Ganze am Ende aussehen sollte und aus wagen Ideen, lässt sich nun mal kein Schnitt konstruieren 😉

Daher entschied ich mich letztendlich für die scheinbar einfachste und schnellste Lösung. Eine schlichten Rock in A-Linie aus diesen Materialien.

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Bereits beim Zuschnitt kamen die ersten Zweifel. Beim Stoff handelt es sich um ein Reststück in Bettwäschequalität. Das Muster gefiel mir zwar auf dem ersten Blick, ist allerdings auch ein typisches Muster für „Sabanas“ (Sommerbetttücher). Das wusste ich zwar schon beim Kauf, dachte aber, dass ich dieses Wissen durch geschickte Stoffkombinationen ausblenden kann.

Meine erste Anprobe verlief dementsprechend etwas verhalten und es wollte sich keine Begeisterung einstellen. Irgendwie gefiel mir die direkte Kombination mit dem grauen Stickereibatist nicht mehr. Der Kontrast erschien mir zu hart. Schlussendlich verzichtete ich auf sämtliches Beiwerk und stellte fest, dass ich mir einen Rock genäht hatte, welcher sich mit der Hälfte meines Kleiderschrankes kombinieren lässt.

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Die ursprüglichen Kombinationspartner, zwei Jerseyshirts mit feinem Streifenmuster. Kaum zu erkennen, aber das graue Shirt besitzt sehr dünne Lurexfäden.

IMG_3129 (690x800)Von links nach rechts:

  • ein Shirt aus weissem Viskosejersey mit assymetrischem Wasserfallausschnitt
  • Trägershirt in sehr hellem türkis
  • hellblau-weiss gestreiftes Shirt, bei dem ich allerdings das Vorderteil noch mal austauschen werde (Waschloch 😦 )
  • hellgraues Shirt mit Lurexfäden und Drapierung an der Seite, welches ich noch einmal komplett überarbeitet habe. Die ganzen Gummibänder wieder rauszutrennen, war wirkliche Fleissarbeit 😉
  • mittelblaues Trägershirt

Allerdings lautete die Vorgabe, drei Muster in einem Outfit zu verbinden, daher muss ich ein wenig kreativ schummeln…

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…und erweitere die Kollektion um 4 Cardigans.

Für mein Empfinden habe ich das Klassenziel leider nicht erreicht, vorallem, da ich es nicht geschafft habe, den Stickereistoff zu verarbeiten, der so wunderbar zu den Kreisen passt. Aber ich  habe mir das genäht, was Alex als „workhorses“ bezeichnet. Ein Kleidungsstück, dass mir unendliche Möglichkeiten bietet und immer gut aussieht. Auch meine anfänglichen Bedenken wegen dem Muster konnte ich ablegen, nachdem ich einige Fremdmeinungen vor Ort eingeholt habe 😉

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Der türkise Stoff ist eine Neuanschaffung von gestern und heisst hier Milerayas. Es handelt sich um millimeterbreite Streifen, aus denen ich gern noch ein Blusentop (und ein Kleid) nähen würde.

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Leider hatte ich bis jetzt noch eine überzeugende Idee, beide Stoffe miteinander zu verheiraten um dadurch doch noch die Vorgaben zu erfüllen.

Auch mit meinem ursprüchlichem Favoriten bin ich noch nicht fertig, sondern habe die Möglichkeiten sogar noch erweitert.

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Entgegen dem ursprüglichem Plan, sehe ich in dem bedruckten Popeline immer mehr einen Rock. Möglicherweise sogar mit einer Saumblende aus dem beige-weissen Streifenstoff. Die Streifen wollen noch immer  ein Bahnenrock mit Saumblende werden, allerdings steht die Entscheidung, ob diese im geraden oder schrägem Fadenlauf (Zick-Zack) zugeschnitten werden, noch aus

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Der Viskosestoff mit dem kleinen Rosenmuster passt wunderbar zu den Streifen und bietet sich für ein leichtes Blusentop an. Das Reststück ist gross genug, dass es wahrscheinlich sogar noch für einen Rock reicht. Der liesse sich mit dem Streifenjersey kombinieren.

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Im Gegensatz zum Rockstoff, ist die Farbe weniger beige sondern wesentlich gräulicher und steht mir besser zu Gesicht. Ich habe also noch sehr viel vor in den nächsten Wochen 😉

Ganz zum Schluss gibt es auch noch ein schlechtes Tragebild, heute war nicht das optimale Fotowetter. Viel zu heiss für grosse Shootings.

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Weiter interessante Mustermixe können hier bestaunt werden.

Wie immer hänge ich im Zeitplan hinterher. Erst konnte ich mich nicht für eine endgültige Stoffkombination entschliessen und dann kam mir auch noch ein krankes Kind dazwischen.

Ich finde die Beiträge der anderen Teilnehmer so wunderbar ausführlich und durchdacht, dass ich mich ein wenig schäme 😦 Aber leider schaffe ich solch ausführliche Beiträge zur Zeit nicht, da ich meine Freizeit lieber hinter der Nähmaschine verbringe.

Gut, nun zum interessanten Teil. Ich hatte ja den vagen Plan, etwas aus meinen Materialproben zu nähen. Allerdings überzeugte mich die Farbauswahl nicht. (die schönen Farben haben wir halt schon in der Fabrik verbraucht ;))

Schwarz-weiss-grau

IMG_2773 (800x533)Ich mag die Muster, aber eigentlich bin ich dabei, Schwarz aus meinem Kleiderschrank zu verbannen.

Blau-weiss, passt farblich schon besser, nur fehlt hier ein passender Stoff für das Oberteil

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Am Samstag auf dem Wochenmarkt fielen mir dann noch ein paar Reststücke in die Arme. Zum einen ein fliederfarbener Jersey, der perfekt zu diesem Rock passt und ein Baumwolldruck mit grossen Kreisen in verschiedenen Blau- und Grautönen.

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Der spontane Einfall sah vor, daraus einen Wickel-Lagen-Rock nach diesem Vorbild zu nähen. Der trägt sich im Sommer wahnsinnig angenehm und ich brauche unbedingt noch mehr davon.

Allerdings könnte ich mir auch ein Kleid daraus vorstellen. Die graue Lochstickerei passt farblich perfekt und ich wollte eigentlich schon lange mal testen, wie mir Faltenröcke stehen. Ich habe irgendwie immer die Befürchtung, dass die in der Hüfte auftragen und sie mich zu sehr an die Kinderkleider erinnern, die ich beruflich entwerfe. Also eine Herausforderung auf der ganzen Linie.

Einen türkisen Kombinationspartner hätte ich auch noch.

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Rock oder Kleid? Beides hat seinen Reiz und seine Vorteile. Im Kleiderschrank befinden sich bereits zwei Shirts, die ganz gut dazu passen würden.

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Und da ich noch nicht genug Auswahl habe, hier noch eine Kombination 😉

IMG_2827 (742x800)Ich dachte an einen Bahnenrock mit schrägverlaufenden Streifen, eine süsse Bluse im 50ziger Jahre Stil und einen Bindegürtel.

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Für welche Kombination würdet ihr euch entscheiden? Alle anderen Mustermixe findet ihr hier.