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Archive for Mai 2014

Beim Sichten meiner Stoff auf der Suche nach möglichen Kandidaten für mein nfL-Projekt, fiel mir dieses Schätzchen plötzlich in die Hände.

nfL Rock04

Eigentlich nichts, was üblicherweise in mein Beuteschema fällt.  Eine bedruckte Baumwolle, sehr Retro und mindestens 25 Jahre alt. Ehrlich gesagt, hatte ich ganz vergessen, dass ich sowas besitze 😉 Er gehört zu der Sorte Stoffe, die ich aufhebe, weil man sie ja mal als Taschenfutter benutzen könnte.

Aber dieses Mal hat es irgendwie klick gemacht und ich hatte das dringende Bedüfnis, mir einen leichten schnellen Sommerrock zu nähen. Diese Idee wurde sofort von der Tatsache zerstört, dass es sich lediglich um ein 80x100cm grosses Reststück handelte. 😦 Nachdem ich ewig lange darüber nachdachte, wie ich vielleicht doch noch einen mir passenden Rock daraus zaubern könnte, hatte ich plötzlich einen Geistesblitz.

Wenn ich einen breiten Formbund arbeiten würde, würde mir eine Rocklänge von 50cm genügen. Leider reichten die Reste nicht für den Bund. Also stand ich wieder vor meinem Strank und diesmal war ich wirklich froh über die ganzen Farb- und Materialproben, die sich über die Jahre angesammelt haben. Dazu gehören nämlich auch ein paar Streifen wirklich schön bestickter BW-Stoffe in verschiedenen Farben. Bisher hatte ich nur leider nie einen Verwendungszweck dafür.

 

nfL Rock03

Ich entschied mich dafür, das Ganze farbig zu hinterlegen, damit das Lila der Blüten wieder aufgegriffen wird.

nfL Rock02

Oben und unten mit Paspelband versehen, welches ich noch kurzfristig am Samstagnachmittag kaufte. Das einzigste, was ich für dieses Projekt neu kaufen musste, alle anderen Zutaten fanden sich in meinen Vorräten.

Inzwischen ist der Rock fertig und ich habe ihn auch schon ein Stündchen Probe getragen. Ich bin erstaunt darüber, wie wohl ich mich darin fühle, obwohl ich zu Beginn doch mehr als skeptisch war. Vorallem, da die ersten Anprobe (noch mit glatten cremefarbenen Bund) nicht sehr vielversprechend war.

nfL Rock01

Fotos vom Gesamtwerk gibt es nächste Woche und mich hat der Ehrgeiz gepackt, das Potenzial meiner Materialproben noch weiter für „Nix für Lemminge“ zu nutzen.

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Schon seit eine Weile liebäuge ich mit der Aktion von Mamamachtsachen und obwohl mich die bisherigen Thema durchaus gereizt hätten, habe ich aus Zeitgründen bisher auf eine Teilnahme verzichtet.

Beim aktuellen Thema geht es darum mindestens drei verschiedene Muster in einem Outfit zu kombinieren.

Da ich mich beruflich mit dem Entwerfen von Kinderkleidung beschäftige, gehört das Mixen und Zusammenstellen von Muster, Strukturen etc zu meinem täglichen Brot. Und ich liebe es 😉 Kleider, bei denen ich 4, 5 Stoffe miteinander kombiniere, sind keine Seltenheit.

Allerdings ist es mir dabei wichtig, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Allzu wilde Muster- und Farbmixe finde ich für mich nicht alltagstauglich und würde sie wohl auch nicht tragen.

Ich habe mal meine Stoffproben durchwühlt und ein paar Beispiele zusammengesucht.

nfl-04

Am leichtesten zu kombinieren sind natürliche klare, geometrische Formen innerhalb einer begrenzten Farbfamilie. Hier hat aber mehr Spielraum beim kombinieren verschiedener Stoffstrukturen. Gerade der untere Stoff mit den durchbrochenen Kreisen gibt einen interessanten Kontrast.

nfl-02

Auch hier stammen alle Farben aus der selben Familie so dass das Zusammenspiel trotz sehr unterschiedlicher Stoffqualitäten (oben dünner Blusenbatist, unten Velour) passt.

nfl-03

Ich habe festgestellt, dass  durch den Einsatz von unifarbenen Stoffen, viele Kombinationen stimmiger und ruhiger wirken.

Schon der Einsatz eines schlichten Bandes oder einer Paspel kann als Verbindung wirken.

nfl3-Mustermix(Klick macht gross)

Zum Schluss noch ein Beispiel, dass auch Kontraste funktionieren können.

nfl-01

Bis zum nächsten Treffen bleibt mir jetzt noch Zeit zu überlegen, welche Stoffe aus meinem Lager sich miteinander kombinieren lassen. Bei den oberen Beispielen sind zwar durchaus einige Kombinationen dabei, die mir gefallen würden, aber leider handelt es sich eben nur um Reste 😉

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Nachproduktion

Beim ehrlichen, schonungslosen Betrachten meines Kleiderschrankes stellt man fest, dass das Loch an Oberteilen immer grösser wird. Ein Grossteil meiner Tops und Shirts ist bereits mehrere Jahre alt, was man ihnen inzwischen teilweise auch deutlich ansieht. Die wenigen Sachen, die ich mir nach der Schwangerschaft mit dem Zwerg gekauft habe, sind nun viel zu gross. Und darüber bin ich nicht unbedingt unglücklich 😉

Da ich aber nicht vorhabe, den Sommer hier in Langarmshirts zu verbringen, ist es dringend notwendig ein paar meiner Basics zu ersetzen.

Angefangen habe ich mit meinem vielgeliebten, oft getragenem, weil so kombinationsfreundlichem Rosenshirt.

Rosenshirt

Der Schnitt ist von mir und das Material stammt aus einem 10-Kilo Überraschungspaket, dass ich mal bei wien2002 gekauft hatte. Es handelt sich im einen sehr elastischen, leichten und extrem dünnen Baumwoll-Jersey. Er trägt sich wie ein Hauch von nichts und trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Für mich und meine hiesigen klimatischen Bedingungen ist er allerdings ideal!

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Statt der Jerseybänder habe ich diesmal Abnäher aus der Schulter kommen lassen. Die Rosen bestehen aus schlichten, schmalen Jerseystreifen, welche kreisförmig aufgesteppt werden.

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Ohne grosse Wort, ein kleines Detail meines neuen Sommerkleides. Die Sommerversion meines geliebten (aber sehr fotoscheuem 😉 ) Samstagkleides

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