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Archive for April 2013

Da ich heute viel zu müde bin und der von mir geplante Artikel über Brustabnäher und die am häufigsten benötigten Abänderungen „etwas“ umfangreicher werden könnte ;), gibt es einen kleinen Nähtip ausser der Reihe.

Seit ein paar Jahren habe ich mir angewöhnt, bei Kleidern den rückwärtigen RV nur bis kurz vor den Halsausschnitt zu nähen. Die meisten Ausschnitte sind auch so gross genug, dass der Kopf durchpasst.

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Diese Methode hat für mich einige Vorteile.

  1. Der gesamte Ausschnitt wirkt ruhiger,runder und gleichmässiger weil er nicht durch das RV-Füsschen unterbrochen wird.
  2. Ich muss mir keine Gedanken darüber machen, dass die linke Seite genauso lang ist wie die rechte. 😉
  3. Meine Haare können sich nicht mehr am RV verknoten, weil die spitzen Enden abgedeckt sind (das war früher, besonders im Sommer, wenn die Haare durch die Hitze leicht feucht waren, ein sehr grosses Problem für mich und der eigentliche Grund, RV nur noch auf diese Weise einzunähen)

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Wie weit seit ihr mit eurer  Sommergarderobe und kennt noch jemand das Problem mit den verfizten Haaren oder habe nur ich dieses Problem?

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Heute heisst es beim Sew-Along (der sich bei Steffi trifft):

Geht’s voran, geht’s nicht voran? Sind Änderungen im Plan nötig? Kann jemand mir helfen?

Bei mir könnte man schlicht und einfach sagen: Alles auf Anfang 🙂

Michou ist schuld, dass ich alle ursprünglichen Pläne kurzfristig über Bord geworfen habe 😉 Am Montag zeigte sie ein Nachtgewand, welches mich regelrecht ansprang. Die Idee mit dem gerafften Brustabnäher gefiel mir sofort und ich überlegt die nächsten zwei Tage fieberhaft, welcher Stoff in meinem Vorrat sich dafür eignen würde. Schliesslich musste dieser gut gewählt werden. Bei einem zu steifen Stoff wird die Raffung nicht zur Wirkung kommen und bei einem  falschen Muster habe ich am Ende kein schickes Sommerkleid, sondern doch ein Nachthemd 😉

Aber plötzlich nachts, kurz vorm einschlafen, hatte ich die Eingebung. Ein Seidencrepe, der schon seit Jahren auf den passenden Schnitt wartete. Am Donnerstagvormittag hatte ich dann auch endlich ein Zeitloch, um den Schnitt zu konstruieren und das Aussenfutter zuzuschneiden.

Kommunionskleid

Leider reichte die Zeit nicht mehr für eine Anprobe, da ich einen Grossteils des Wochenendes hiermit verbracht habe 😉

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Unser neues zu Hause ist leider nicht wasserdicht, wenn solche Wassermassen wie in den letzten Tagen fallen. Am Freitag habe ich 5 Wischeimer aufgesammelt und gestern habe ich nach dem 8. Eimer aufgehört zu zählen. 😉

Es ist nicht so schlimm wie es aussieht, wir kannten das Problem schon vor dem Kauf und es war daher keine böse Überraschung. Die Ursache lässt sich auch recht einfach beheben. Es muss sich also niemand Sorgen machen 😉
 
 

Das Probekleid von letzter Woche ist leider auch nicht fertig geworden, gerade mal die Paspelbänder habe ich an Auschnittkante und Ärmel gesteppt. Nächste Woche habe ich wieder mehr Zeit und dann gibt es sicherlich auch Tragefotos.

 

 

 
 
 
 
 

 

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Heute wurde unsere Mittagsruhe durch ein sehr lautes Unwetter gestört. Man hätte meinen können, es schneit.

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Der Lärm der aufprasselnden Hagelkörner war unbeschreiblich.

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Unser kleiner Patio… meine armen Pflanzen 😦

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Wir haben sogar noch grössere Körner gesehen und waren heilfroh daheim in Sicherheit zu sein.

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Glück des Tages

Die Jungs werden immer grösser und brauchen mehr Platz. Leider wächst unsere Wohnung nicht im selben Umfang 😉 Deshalb werde ich demnächst das 8qm-Arbeitszimmer, das ich mit meinem Mann teile gegen 20qm nur für mich allein eintauschen :mrgreen:

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Und das ist doch mal ein viel prakterisches Geschenk zum 10jährigen, als Juwelen 😉 Wobei ich mich auch über die Blumen gefreut habe.

 

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Hier läuft mal wieder nicht alles nach Plan. Am Wochenende wurde der Gatte von der Hexe geschossen und das bringt hier einiges im Tagesablauf durcheinander. Daher gibt es meine kleine Nähstunde mit einem Tag Verspätung.

Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel bei Michou gestossen, in dem sie nicht nur sehr gut erklärt, wozu wir überhaupt Abnäher brauchen, sondern auch noch erläutert, welche Probleme bei einem „langen Gesäss“ auftreten können und wie sich dieses beheben lässt.

Dabei tauchte die Frage auf, was eigentlich ein „tütiger“ Abnäher ist und was man dagegen tun kann.

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Ein tütiger Abnäher wird im Grunde zu spitz zulaufen und den Eindruck von Mehrweite erwecken. Ich bezeichen es gern als „eine Blase schlagen“. Auf dem Beispielfoto seht ihr einen Rockabnäher, der 5cm tief und 9cm lang ist. Obwohl ich ihn in einem angemessenen Bogen genäht habe und die Spitze sanft ausläuft, legt sich der Stoff nicht glatt über meine Hüfte.

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Nun, eine allgemein gültige Lösung für das Problem kann ich sicherlich auch nicht geben, dazu können die Ursachen zu vielfältig sein. Aber eine mögliche Ursache ist zum Beispiel, dass der Abnäher zu kurz für die viele Weite ist. Da wir die Abnäher nicht einfach willkürlich verlängern können (sondern unsere Körperform beachten müssen), muss also die Weite auf zwei Abnäher verteilt werden.

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Im oberen Fall habe ich die Weite auf zwei Abnäher verteilt und der Stoff legt sich faltenfrei über meine Hüfte.

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Als allgemeine Regel kann man folgende Werte beachten.

  • Abnähertiefe 3cm     Abnäherlänge min. 9-10cm
  • Abnähertiefe 4cm    Abnäherlänge min. 13-14cm

Diese Werte gelten für Rockabnäher und mehr Tiefe sollten sie an dieser Stelle auch nicht haben. Bei den Angaben für die Längen handelt es sich allerdings um Mindestangaben und können bei Bedarf verlängert werden. Brustabnäher können durchaus mehr Weite haben, aber dazu schreibe ich später ausführlicher.

 

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Es geht los. Zuschneiden, heften, erste Anprobe. Yippieh oder oje?

Ich kann leider von keinen grossen Fortschritten berichten, den ich bin im Grunde nicht viel weiter, als letzte Woche 😉 Ich finde es ausgesprochen interesant, wie gut euch scheinbar mein Punktestoff gefällt und ich möchte mich noch einmal für die vielen Ideen und Anregungen bedanken. Jetzt muss ich sie nur noch reifen lassen und weiterentwickeln.

Ganz untätig war ich diese Woche allerdings nicht, man könnte behaupten, ich habe noch schnell ein „Probekleid“ genäht. Normalerweise verzichte ich ja auf Probemodelle, da ich mit Massschnitten arbeite und diese meist bei der ersten Anprobe nur ein Feintunnig brauchen. Aber es gibt auch Ausnahmen, so zum Beispiel, wenn ich ganz neue Konstruktionstechniken ausprobieren möchte, bei denen ich nicht sicher bin, ob sie am Ende wirklich gelingen. In solchen Fälle tue ich mich schwer direkt den guten, teuren Stoff anzuschneiden 😉

Bereits seit einiger Zeit träume ich von Kleidern mit überschnittenen Schultern und eingesetzen Keilen unter dem Arm. Meine handschriftliche Konstruktionsanleitung dazu war sehr wage und lies sich auch nicht zu 100% auf meinen Grundschnitt übertragen. Daher entschloss ich mich zu einem Probemodel. Am Ende eine gute Entscheidung, denn beim  ersten Versuch waren die Ärmel schrecklich eng und alles andere als bequem 😉

Ich habe den Schnitt dann noch einmal überarbeitet und die erste Anprobe war durchaus vielversprechend. Oder eher wie ein Rohdiamant, dem der Feinschliff fehlte. 😉

Probekleid 1

Wie ich bereits vorher vermutete, machte mir der Brustabnäher Probleme und ich weiss garnicht, wie oft ich ihn getrennt habe.

Probekleid 3

Ich hatte die Wahl zwischen Falten oder einem sehr spitzen Abnäherende.

So sieht es inzwischen aus. Die Ärmelkeile sind eingesetzt, die Bustabnäher liegen glatt und an den Seitennähten konnte ich noch einmal ordentlich was wegnehmen.

Probekleid 2

Probekleid 4

Auch wenn ich nicht vorhabe, dieses Kleid exakt nachzunähen, so kann ich  doch diesen Schnitt als Basis benutzen.

Den Brustabnäher könnte man zB in sehr dekorative Falten legen, den schmalen Rock durch einen weiten Halbkreis ersetzen….

Wer wesentlich fleissiger war als ich und über mehr Erfolge berichten kann, verrät uns heute Alexandra.

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Ich habe wirklich lange mit mir gerungen, ob ich bei diesem Sew-Along mitmachen soll oder nicht. Beim Wintermantel-Sew-Along hatte ich sehr viel Spass und habe interessante neue Blogs entdeckt. Allerdings hat das Schreiben der diversen Artikel sehr viel Zeit gefressen, die mir am Ende beim Nähen des Mantels gefehlt hat. (nicht dass das jemand falsch versteht, ich würde sie jederzeit wieder schreiben ;))

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass es nie Bilder des fertigen Mantels gab. Das liegt ganz einfach daran, dass er noch immer nicht fertig ist. 😳

Nachdem das kleine Kind mit einer wochenlangen Bronchitis kämpfte und ich dadurch nicht nur um meine kinderfreien Vormittage, sondern auch um meine Nachtruhe gebracht wurde, habe ich das Projekt damals schweren Herzens auf Eis gelegt. Ich hätte den Sew-Along nur unter einem Kraftaufwand rechtzeitig beenden können, bei dem mir die Gefahr zu gross war, am Ende durch die Eile alles zu verderben. Das hätte der Mantel einfach nicht verdient. Als nach Weihnachten dann endlich wieder mehr Ruhe im Familienalltag einkehrte, habe ich ihn nicht vermisst. Wir hatten dieses Jahr einfach einen zu milden Winter 😉

Nun gibt es einen neuen Sew-Along dieses Mal veranstaltet von Alex und Steffi. Den ersten Termin hab ich verpasst, allerdings fasst dieser Artikel alles schön zusammen. Ich benötige ein Kleid für die Kommunion meiner Nichte.

Himmelfahrtskommando-V4

Was ist zu tun, um das Ziel zu erreichen?

Ich muss mich für ein Design und den passenden Stoff entscheiden.

In der engeren Auswahl ist der Ausschnitt meiner Bluse, die ich am letzten MMM gezeigt habe, aus diesem Stoff.

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Aber auch den gepunkten Stoff kann ich mir gut vorstellen, allerdings bräuchte ich dafür eine andere Idee. Es ist ein bedruckter Organzastoff und mir will dazu einfach kein „erwachsenes“ Kleid einfallen (aus diesem Stoff nähen wir in der Fabrik klassische Blumenmädchenkleider für Hochzeiten, das ist hinderlich für meine Kreativität ;)) Für den Punktestoff spricht, dass ich sonst keine Möglichkeit hätte ihn zu tragen. Ein Kleid aus dem oberen Stoff wäre vielseitiger.

Wochenendeinkauf

 

Muss der Schnitt noch geändert werden?

Der Schnitt muss erst noch erstellt werden und sollte dann ohne grosse Änderungen passen (soweit der Plan ;))

Muss noch etwas besorgt werden?

Da ich hauptsächlich mit bereits vorhandenem Material arbeiten möchte, fehlt nur farblich passendes Futter. Sonstiges Zubehör (RV, Garn, Einlagen) ist ausreichend vorhanden.

Welche Arbeitsschritte sind nötig?

Im Grunde noch alles, von Schnitterstellung, Zuschnitt, Anprobe…

Wie viel Zeit hab ich realistisch gesehen?

Zeit ist bei mir ein uneinschätzbarer Wert. Theoretisch habe ich an 4 Vormittagen in der Woche ein kleines Zeitfenster. Praktisch kommt häufiger als mir lieb ist, etwas dazwischen.

Welche Probleme könnten auftreten? Wo sind die Abkürzungen?

Hauptproblem könnte bei mir mal wieder die Zeit werden, da hilft dann nur, den Rechner auszulassen und sich an die Nähmaschine zu setzen

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