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Archive for November 2012

Nachdem ich hier ausführlich beschrieben habe, wie der Rücken gefüttert wird, fahren wir heute mit den Vorderteilen fort.

Zuerst werden die vorderen Kanten mit den Belegen verstürzt, gebügelt und die Naht mit Heftfäden gesichert.

Die spätere Schulternaht auf dem Belegen markieren…

Wie auch schon bei Rücken, werden jetzt an den Teilungsnähten der Taillienpunkte zusammengesteckt und danach mit Stecknadeln die komplette Teilungsnaht vom Futter auf den Oberstoff stecken.

Bei meinem Mantel ist es wichtig, genau die Eckpunkte zu fixieren.

Nun wird der Mantel so gelegt, dass das Belegen und das mittige Vorderteil möglichst glatt liegen. Ich hab mal ein Foto ohne Futter gemacht, da erkennt man besser, dass das seitliche Vorderteil „Wellen schlägt“

Es ist ganz wichtig darauf zu achten, dass das Belgen so liegt, wie es am späteren Mantel getragen wird. Bei meinem Modell heisst dies, das die vordere Kante extra gerade ausgerichtet werden muss. Wer einen Reverskragen näht, muss das Belegen am Umbruch umschlagen. Diesen Schritt dürft ihr nicht vergessen, da sonst eurer Futter zu eng werden könnte, da sich die Schnittkante des Belegen verschiebt.

Mit Stecknadeln wird nun die Schnittkante des Belegen „erfühlt“ und markiert.

Von diesen Stecknadeln bzw von der Belegenkante aus werden nun exakt 2cm abgemessen und angezeichnet.

Das Futter nach den angezeichneten Nahtzugaben verschneiden, ohne dabei die Stecknadeln zu entfernen, die die Belegkante markieren.

Jetzt das Futter an der Schnittkante anklappen und mit (ausbürstbarer) Schneiderkreide oder Sublimerkreide Quermarkierungen setzen. Dadurch verhindern wir, dass das Futter beim späteren Annähen verzogen wird.

Die Stecknadeln entfernen und unter Beachtung der Quermarkierungen das Futter ans Belegen stecken.

Die Schnittkanten müssen bündig abschliessen und im Brustbereich könnt ihr ein wenig Weite einarbeiten. Im Anschluss steppt ihr das Futter 1cm von der Kante entfernt an (ich nutze dazu die Markierungen auf der Stichplatte meiner Maschine)

Das Futter umklappen und die Naht bügeln.

Ich habe bei meinem Mantel noch eine Futterpaspel mitgefasst, dies würde ich allerdings nicht unbedingt fúr euren ersten Versuch empfehlen.

Nach der eben beschriebenen Vorgehensweise wird auch das Futter am Halsbelegen im Rücken angepasst.

Jetzt muss nur noch das Futter an den Saum genäht werden, ähnlich wie auch beim Rücken. Dies zeig ich euch dann im dritten Teil.

 

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Nichts klappt – ich heul gleich! Virtuelles Taschentuchreichen und Wege aus der Krise
Heute ist also gemeinschaftliches Krisentreffen angesagt. Leider muss ich mich für diese Treffen entschuldigen. Ich habe gerade überhaupt keine Zeit für Krisen, schliesslich muss der Mantel fertig werden 😉 Ausserdem hatte ich meine Krise schon bei der Schnittkonstruktion.
Nachdem ich am Donnerstag endlich zumindest eine Tasche genäht habe, konnte heute das linke Vorderteil gefüttert werden.
Gleich im Anschluss noch die Seiten- und Ärmelnähte geschlossen und schon hat frau das Gefühl der Mantel ist halbfertig (die noch fehlenden Knopflöcher verdränge ich ganz konsequent, schliesslich sind die bestellten Knöpfe noch nicht da ;))
Und das „Krise kriegen“ kann ich mir ja noch immer für den Kragen aufsparen.
Hoffentlich jede Menge krisenfreie Mantelprojekte heute bei Catharine.

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Ich komme endlich vorran. Gerade habe ich die erste Tasche eingenäht (dass ich sie dreimal (!) wieder abtrennen musste, weil ich vergessen habe, von welcher Seite man eine Klappe annäht, erzählen wir keinem, ja? Ich schieb es einfach mal auf meinen fiesen Schnupfen, der sich offensichtlich aufs Gehirn gelegt hat ;))

Jedenfalls ist die Tasche drin und ich kann das vordere Belegen verstürzen. Dies bedeutet auch, dass ich euch zeigen kann, wie ihr das Futter vorn ans Belegen verstürzen könnt. Allerdings will ich mein Glück nicht herrausfordern (beim Einschneiden der Tasche habe ich ganz schön geschwitzt ;)) und verschiebe dies auf morgen.

So sieht also mein linkes Vorderteil aus.

Bei der Wahl meiner Tasche fiel ich es mir ausgesprochen schwer und ich habe meine Umgebung ziemlich genervt . Ich wollte einen „Blickfang“, wenigenst ein etwas aussergewöhnliches Detail am Mantel. Da ich ein notorischer „Hände-in-die-Taschen-Stecker“ bin, war es mir wichtig, dass der Tascheneingriff von oben offen sein musste. Klappentaschen fielen daher aus dem Beuteschema raus. Zumindest die gewöhnlichen.

Am Ende ist es eine …. ja was eigentlich 😉 Eine Leistentasche mit angeschnittener Klappe? Oder eine Klappentasche mit Eingriff von oben? Auf jeden Fall gefällt sie mir, besonders die eingearbeitete Paspel. Dieses Schmuckdeteil könnte ich mir auch sehr gut am Kragen vorstellen. Was meint ihr?

Extra für Yvonet, die einen Mantel mit dem gleichen Schnitt näht, ein paar Bilder und Infos zur Einlage bei Kimonoärmeln.

Die Vorderteile und die vorderen Belege habe ich komplett mit Einlage verstärkt. Am Rücken nur den oberen Bereich und sonst alles, was zum Armloch gehört. Ausserdem kommt noch ein Einlagestreifen in die Saumzugaben (Saum und Ärmel)

Am Futter habe ich nur ein kleines Quadrat auf die Stelle geklebt, die später eingeschnitten werden muss.

Allerdings würde ich dies immer materialabhängig entscheiden. Da die Ärmel ja im schrägen Fadenlauf fallen, würde ich bei einem sehr weichen oder lockerem Gewebe auf jeden Fall auch den kompletten Ärmel im Rückebereich verstärken um ein „aushängen“ zu verhindern.

Und jetzt wird es Zeit mich in die Reihe der anderen fleissigen Mantelnäherinnen einzureihen.

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Das kleine Gespenst

Gestern fand in der Krippe eine kleine Halloween-Party statt und die Erzieherinnen hatten uns gebeten, die Kleinen mit einem netten Detail zu verkleiden. Es sollte sich ausdrücklich um kein komplettes Kostüm handeln. Da  Kopfschmuck für den Zwerg nicht in Frage kam 😉 musste ich mir etwas anderes einfallen lassen.

Im Schrank fand sich noch ein einfarbiges T-shirt und zusammen mit einem geringelten Langarmbody wurde dieses auch herbstfest. Aus einem Rest weissen Jersey habe ich dann noch schnell ein Gespenst appliziert. Ich habe hierbei auf sämtlichen Einlagen verzichtet, so kann das Gespenst jederzeit wieder entfernt werden. Solche „Kurz-Zeit-Applikationen“ kónnte ich mir auch sehr gut aus Filz vorstellen.

 


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