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Archive for Mai 2012

Me Made Mittwoch

Heute im Wohlfühl-Zuhause-Outfit. Der Rock ist aus festem Baumwollrips gearbeitet und wie immer schräg geschnitten. Im Taillenbereich besitzt er eine breite Passe. Das Neckholdertop ist aus wunderbar weichem Viskosejersey.

Leider besitzte ich zZ keine passende Unterwäsche, weshalb ich das Top eben nur daheim trage.

Der Schnitt für das Top entstand aus einer Notlösung. Ich hatte für meine Mutter ein Shirt mit Wasserfallausschnitt genäht und noch einen schmalen Rest übrig. Leider war dieser nicht gross genug, um ein „richtiges“ Shirt daraus zu nähen. Der Neckholder gefällt mir jetzt aber viel besser als ein normales Shirt und ich würde sofort wieder so eins nähen, wenn ich einen Multi-Way-BH hätte 😉

Das Shirt passt mit seinem Muster natürlich auch hervorragend zum BMM von Meike. Wenn ich mir meine Sachen mit Blumenmuster so anschaue, fällt mir auf, dass ich scheinbar eine Vorliebe für grosse Muster habe. 😉 Allerdings beschränken sich diese Muster immer auf wenige Farben (beim Top hellblau-grün, beim Tellerrock rot und schwarz) und die Blüten sind klar abgegrenzt und lassen viel Platz für die Grundfläche.

Wenn ich mir die Artikel bei den anderen Teilnehmern durchlese, scheint es zwei Vorgehensweise für den Umgang mit grossen Blüten zu geben. Die einen arbeiten mit vielen Nähten, um das Muster zu durchbrechen und die anderen machen genau  das Gegenteil, um das Muster wirken zu lassen. Ich für mich bevorzuge die 2.Variante, weil sie auch besser zu meinen Mustern passt.

Noch mehr sommerliche Outfits sammelt wie jeden Mittwoch Cat für uns. Vielen Dank dafür!

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Irgendwie komme ich nicht so gut voran, wie ich gern hätte. Als ich vom Meikes Aktion las, kamen mir sofort die diversen Kleider in den Sinn, die fast fertig genäht sind. Fertig geworden ist davon noch keins. Nur die zwei  Röcke sind inzwischen fertig. Den einen hatte ich beim MMM bereits hier gezeigt (über Schnittvorschläge für den restlichen Stoff bin ich auch weiterhin dankbar ;)) und das zweite Modell habe ich heute  gestern zum Strand ausgeführt, in der Hoffnung, dass der Gatte dann ordentliche Fotos machen kann. Da hab ich allerdings zuviel erwartet. Gerade mal ein Foto ist halbwegs vorzeigbar und wirklich glücklich bin ich auch damit nicht 😉

Zugeschnitten hatte ich ihn  noch vor der Aktion, beinahe zeitgleich mit dem pinken Wickelrock. Beide Röcke basieren auf halben Tellerröcken und ich wollte den Sitz vergleichen. Als nächstes würde ich nämlich sehr gern diesen Stoff anschneiden, bin aber wegen der Schnittwahl unsicher.

Als ich den Stoff kaufte (vor über 10 Jahren :o) hatte ich ein Burda-Modell im Kopf. Ein schmal geschnittener Rock im schrägen Fadenlauf, dazu ein Spagettiträgertop. Inzwischen besitze ich einen solchen Rock und bin überhaupt nicht begeistert von ihm. Das Material (Poliesterchiffon) fällt nicht wie sonst leicht schwingend, sondern klebt praktisch am Körper. Bei meiner Figur ist das alles andere als schmeichelhaft 😉

Auch der obere Rock ist aus dem nahezu selben Material. Gekauft habe ich den Stoff, weil ich damals unbedingt ein spanisch angehauchtes Kleid wollte 🙂 Ein schmales Kleid mit Wasserfallausschnitt sollte es werden und hätte mit Sicherheit auch gut ausgesehen. Aber eigentlich steht mir schwarz nicht und daher wanderte der Stoff in die Kiste zu den anderen Seidenstoffen.

Vor ein paar Jahren suchte meine Kollegin nach einem solchen Stoff, um sich ein schlichtes „Tube-dress“ zu nähen. Der Stoff passte perfekt zu ihr und ich schenkte ihr die Hälfte. Beim zerscheiden kam mir damals die Idee, dass es Rock sicherlich auch ganz gut aussehen würde und besser zu mir passt, als ein Kleid. Bis zur Umsetzung der Idee verging dann nur noch geringfügig Zeit 😉

Bei der Verarbeitung habe ich diesmal komplett auf die Overlock verzichten können. Die einzigste Naht habe ich als französische Kappnaht verarbeitet und den Saum nach diesem Tutorial gesäumt. Nachdem auch der Futterrock gesäumt war, habe ich auch das System verstanden und beim nächsten Rock wird er dann wirklich richtig schmal 😉

Da man auf dem ersten Foto nicht wirklich viel erkennen kann, hab ich noch einmal den Selbstauslöser bedient.

Und noch ein kleines Detailfoto des Musters

So richtig glücklich bin ich mit meinem neuen Rock noch nicht, was allerdings nicht an den Rosen liegt 😉 Er hat für mich einfach ungewöhnlich viel Weite im Hüftbereich und die Länge scheint auch nicht optimal für mich zu sein.

Ich geh jetzt erstmal bei Meike schauen, was die anderen für Blumenmuster vernäht haben.

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Schnipsel

  • Mal wieder viel los hinter den Kulissen. Zwei Kindergeburtstage wollen vorbereitet werden, zumindest die Geschenke haben wir schon (fast) zusammen.
  • Für den kleinen Mann wird es eine Bauarbeiter/ Bausstellenparty geben. Leider gibt es hier nirgends einen Spielplatz mit Sandkasten 😦 und ich hab noch nicht wirklich die zündende Idee, was wir sonst machen können. Ich hätte nur gern einen stinknormalen „deutschen“ Kindergeburtstag mit 3-4 Gästen und einigen Spielen. Hier ist es leider eher Brauch die ganze Klasse einzuladen und man spielt zusammen im parque und isst langweiligen Kekskuchen. Im Grund überhaupt nichts besonders und kein grosser Unterschied zu einem normalen Nachmittag im parque (Spielplatz)
  • Meine arme Overlock ist endlich in ihrem verdienten Erholungsurlaub und kommt höffentlich nächste Woche wieder. Ich kann es kaum erwarten.

 

  • Dieses Jahr versuch ich mal wieder den Balkon ein wenig zu begrünen. Die Pflege hab ich dem kleinen Mann übertragen und ich bin sehr zuversichtlich, dass er den Job besser machen wird als sein Vater 😉

  • Ausserdem hab ich heute auf dem Wochenmarkt frischen Schnittlauch bekommen. Der wanderte direkt in eine Kräuterbutter und sorgte heute beim Abendbrot für ein kleines kulinarisches Highlight in meinem Alltag.
  • Nähtechnisch geht es hier nur langsam voran. Immerhin ist mein Rosenrock fertig geworden und wartet nur noch ein seine Fotosaison. Vielleicht klappt es morgen vormittag.

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Creadienstag

Eigentlich würde ich wahnsinnig gern an meinem Blümchenprojekt für Meike weiterarbeiten.

Leider sind der Zwerg und die Nähmaschine nicht kompartibel. Deshalb nur langweilige Zuschneidearbeiten.

Unsere Esszimmerstühle brauchen dringend neue Bezüge und das Probemodel passt schon mal perfekt!

Mein Fotomodel wurde allerdings sofort entführt, schliesslich gibt es keine bessere Laufhilfe 😉

Ich habe ziemlich lange überlegt, wie ich die Bezüge am besten nähe. Sie sollten schnell zu wechseln sein und trotzdem stabil sitzen. Mit der Lösung jetzt bin ich sehr zufrieden. Geschlossen wird es mit Klettband und sieht sehr stimmig aus (eben nicht wie eine Notlösung, um Flecken zu verstecken ;))

Mehr kreative Montagsprojekte gibt es beim Creadienstag.

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Leere

Vor ein paar Wochen habe ich grosszügig meinen Kleiderschrank ausgemistet. Das Ergebnis ist viel mehr Platz und das tägliche Drama: „Was zieh ich an?“

Irgendwie sind nur noch lauter Einzelteile übriggeblieben, aber kaum zusammen passende Outfits 😦 Hinzukommt, dass mir viele von den Sachen, die ich mir letztes Jahr neu gekauft habe inzwischen zu weit sind und dringend geändert werden müssten. Überhaupt fehlen mir einfache Basics. Schlichte Shirts für jeden Tag. Stoff hätte ich hier genügend liegen, auch an Ideen mangelt es nicht. Aber neben dem Problem des Zeitmangels, hat sich nun auch noch meine Overlock in den Erholungsurlaub verabschiedet.

Schon seit Monaten kann ich nur noch 4fädig nähen und seit ein paar Tagen produziert sie nur noch Fehlstiche. Höchste Zeit für eine Wartung, leider arbeitet der nächste Mechaniker nicht mal eben um die Ecke.

 

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Passend zum Blümchenmonat Mai ein schlichter Rock mit Blumendruck

Wie man sehen kann, haben wir die Freibadsaison bereits eröffnet 😉

Meikes Aktion ist für mich Anlass, endlich ein paar UFOs zu beenden. Der Rock enstand vor zwei Jahren mit dem Bedürfniss eine schnell Verarbeitungsvariante fúr einen „Haus und Hof Rock“ zu haben. Daheim trage ich am liebsten einfache, gerade Röcke im schrägen Fadenlauf. Die sind bequem und trotzdem kleidsam. Nur das Einnähen des RV stört mich ein wenig, deshalb habe suchte ich nach einer Lösung.

Durch den schrägen Fadenlauf bleibt der Rock elastisch und mein erster Versuch war ein schlichtes Bündchen. Leider erwies sich dieses als nicht sehr formstabil, so dass der Rock im Laufe des Tages immer mehr in Richtung Hüfte wanderte 😉

Letzten Sommer entdeckte ich Wäschegummi und der schien mir die perfekte Lösung. Leider hat es bis jetzt gedauert, den Austausch vorzunehmen. Aber das Ergebnis überzeugt. Der Rock sitzt nun wesentlich fester und bleibt trotzdem schön schmal im Taillenbereich (Gummibund ist nichts für mich ;))

Und extra für den BMM noch ein Foto vom Muster.

Ich mag das Muster wirklich gern. Auf der einen Seite besitzt es sehr plakativ und „retromässig“, auf der anderen bleibt es durch die unauffällige Farbwahl dezent. Ich könnte mir aus diesem Stoff sehr gut ein schmal geschnittenes Etuikleid im Retrostil vorstellen. Leider gefallen mir solche Kleider nur an Frauen, die eher weniger Oberweite als ich habe. Hinzu kommt, das der Stoff eher steif fällt, ich für meine Hüften aber eher weichfallende Stoffe bevorzuge.

Was würdet ihr aus dem Stoff nähen? Ich habe noch 2m 😉

Ich bin gespannt, wieviel Blümchenkleider es heute beim MMM bei Cat zu sehen gibt. Vielen Dank für die Organisation.

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Meike von crafteln hat zum Blümchenmonat aufgerufen. Dabei geht es nicht nur darum, neue Sachen mit Blümchenmuster zu präsentieren, sondern auch um den Erfahrungsaustausch zum Thema Muster und Schnitt. Da auch ausdrücklich alte Sachen gezeigt werden dürfen, habe ich in meiner Kiste gewühlt und ein paar Lieblingstücke hervorgekramt.

Aber zuerst ein wenig Theorie 😉

Blümchenstoff gelten bei vielen als schwierig, für mich persönlich wúrde ich diese Aussage aber nur auf Baumwollstoff mit Streublümchenmuster beziehen. Berufsbedingt (ich entwerfe Kinderkleider im industriellen Bereich) sehe ich jährlich tausend neue Stoffmuster mit Blümchendesign und viele dieser Muster fallen für mich automatisch in die Kategorie : Kinderkleider (mit Abstrichen ob für Babys oder Mädchen ;)) oder Taschenfutter. Streublümchen mit dunklem Hintergrund rufen allerdings häufig den „Oma-Stoff“-Effekt aus.

Trotzdem gibt es in meinem Kleiderschrank Blumen. Ganz entscheidend meiner Meinung nach ist das Material.

Zweimal das nahezu gleiche Muster und auch die Farbe ist sehr ähnlich. Der linke Stoff ist aus reiner Seide, der rechte aus Baumwolle. Aus dem Seidenstoff besitze ich ein Sommertop, das ich geliebt habe und dem ich noch immer hinterher trauer 😉

Es ist doppellagig gearbeitet und daher absolut blickdicht und trotzdem superluftig. Ein absoluter Pluspunkt, da die Sommertemperaturen hier gern mal an die 40º reichen.

Den selben Schnitt kann ich mir in dem Baumwollstoff wiederrum nicht vorstellen, da die Falten niemals so fein fallen würden. Überhaupt hätte ich Angst ein Nachthemd zu produzieren.

Daher entscheide ich mich bei Blumenmustern gern für „erwachsene“ Stoffe. Seide, Chiffon, Crepe… mit diesem Stoffen fällt es wesentlich schwerer einen Oma-Kittel zu nähen 😉

Wer trotzdem lieber Baumwolle mag, sollte nach Stoffen Ausschau halten, die strukturiert sind. (Ich such nachher noch nach Beispielen)

Hier noch ein weiteres Seidenblüschen. Muster und Schnitt könnte ich mir auch gut als Kleid vorstellen. Einfach nach unten einige cm verlängern, vorallem für Frauen, denen sehr „süsse“ Kleider nicht stehen.

Als letzte habe ich noch ein Kleid mit sehr auffälligem Muster. Der Grundton ist grün, was für mich schonmal eine sehr mutige Farbwahl war 😉 Kombiniert habe ich das Ganze dann mit pinken Paspelstreifen. Zum einen habe ich damit die Farben des Musters wiederaufgegriffen und zum anderen den grünen Grundton abgemildert. Natürlich hätte man auch grüne Paspel verwenden können, aber ich denke damit wäre das Kleid um einiges langweiliger geworden.

Damit das Muster gut zur Geltung kommt, habe ich mich für einen bewusst schlichten Schnitt entschieden. Neckholder und den Rock ohne Teilungsnähte, nur Abnäher und leicht ausgestellt.

Nochmal ein Detailfoto des Musters.Was man allerdings schlecht erkenne kann, ist das der Stoff nicht glatt gewebt ist, sondern noch eine Art Jaquardmuster eingewebt ist.

Leider kann ich keine Tragefotos bieten, da alle Kleider noch aus der Zeit stammen, in der ich noch keine Kinder und einige Körbchengrössen weniger hatte.

Eine gute Möglichkeit „schwierige Blümchenmuster“ zu bändigen ist natürlich die Kombination mit anderen Stoffen. Am sichersten geht dies natürlich mit unifarbenen Stoffen. Modisch mutiger ist die Kombination mit kleinen geometrischen Mustern 😉

Bei Kombinationen bieten sich Blenden, Tascheneingriffe oder ganze Schnitteile (zB im Taillenbereich) an. Dabei muss man sich nicht nur auf eine Farbe beschränken. Sehr schön und erfrischend kann eine Blende mit kontrastfarbigender Paspel sein. Auch ein Strukturwechsel wirkt sehr auflockernd (zB glatter Baumwollstoff kombiniert mit Seezucker).

Interessanter wirkt die Kombination von Blümchen und geometrischen Mustern. Hier würde ich aber auf jeden Fall darauf achten, nur sehr feine und zarte Muster zu verwenden, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Also zB Vichy-Karo oder sehr schmale Streifen. Eine Abgrenzung zwischen den beiden Mustern durch eine unifarbene Stoff (Paspel) ist meist von Vorteil.

Das ist jetzt ein verdammt langer Artikel geworden. Ich hoffe, man konnte meine Gedanken halbwegs folgen 😉

Was mir sonst noch so durch den Kopf spukt, hebe ich mir für den nächsten Artikel auf.

 

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