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Archive for Januar 2010

Personalgespräch

Während meines krankheitsbedingtem Ausfall gab es bei uns in der Fabrik einige Veränderungen der Arbeitszeit. Bisher war es so, dass Mütter mit kleinen Kindern nicht um acht Uhr anfangen mussten, sondern eine halbe Stunde später kommen durften, wenn ihre Kinder betreut sind  (Schulbeginn ist hier erst um neun). Da sie dafür auf ihre Frühstückspause verzichteten, hatten sie trotz dieser Regelung keine Minusstunden.

Aus irgendeinem Grund gefiel diese Regelung meinen alten Chef nicht mehr und er schaffte sie ab. Ab jetzt müssen ALLE früh um acht anfangen. Was das für ein organisatorischer Stress ist, könnt ihr euch ja vorstellen. Die Kinder müssen früher aufstehen und zu Oma gebracht werden (wenn man Glück hat), wer keine Oma hat, muss jemanden dafür bezahlen, dass er die Kinder eine Stunde beaufsichtigt und zur Schule bringt.

Nachdem mir meine Kollegin von diesen Neuerungen erzählt hat, habe ich wirklich Bauchschmerzen bekommen. Ich will und kann nicht schon so früh anfangen. Im Augenblick bringe ich den kleinen Mann um neun in den Kindergarten und fange dann um halb zehn an zu arbeiten. Nachdem ich mich mit meinem Mann besprochen hatte,war klar, dass wir alles auf eine Karte setzen. Entweder ich fange spätentens/ frühstens um neun an oder sie müssen sich eine neue Designerin suchen (was ihnen kurzfristig kaum gelungen wäre 😉 sie haben jahrelang nach einem so gut arbeitendem Team gesucht).

Am Freitag nun hatten wir eine grosse Konferenz in der nicht nur die neue Saison geplant und wir über alle Veränderungen informiert wurden (wir werden eine neue Linie anbieten :D), sondern auch die Arbeitszeiten wurden besprochen. Auch in der Designabteilung sollten die Arbeitszeiten angeglichen werden, das heisst, meine Kollegin darf ab jetzt auch in Übergangszeiten  nachmittags arbeiten (super, da sie alleinerziehend ist). Für mich bedeutet dass allerdings, dass ich am Montag eine Stunde früher nach Hause gehen „muss“ :mrgreen:

Ich arbeite nun pro Woche 4 Stunden weniger und ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich darüber bin, auch wenn es bedeutet, dass ich weniger verdienen werde. Aber jeden Tag erst kurz vor acht zu Hause zu sein ist nicht sehr familienfreundlich. Nun habe ich endlich mehr Zeit für den kleinen Mann und wir müssen nicht mehr so oft die Hilfe von meiner Schwiegermutter in Anspruch nehmen.

Manche Probleme lösen sich eben doch alleine 😉 (und das ich mehr Stunden arbeite, als meine Kollegin, die eben frisch getrennt ist und zudem noch viel länger in der Firma ist als ich, fand ich schon immer ungerecht)

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Zwei von drei Familienmitgleidern besitzen frisch gekürzte Hosen. Muss ich erwähnen, wessen Hosen noch nicht geändert sind 😉

Das Futter meiner Winterjacke ist auch schon seit Monaten kaputt 🙄 Falls mir also jemand ne gute Schneiderin empfehlen kann… Ich wäre sehr dankbar 😉 😀

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Veränderungen

Der Jahreswechsel eignet sich ja ausgezeichnet für gute Vorsätze, allerdings mach ich das schon seit Jahren nicht mehr, weil es am Ende meist doch an der Umsetzung scheiterte. 😉

Dieses Jahr allerdings ist alles anders. Bereits im Dezember wuchs in mir der Wunsch, mein Leben neu zu organisieren. Die Adventszeit verlief dies Jahr einfach überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Keine Besinnlichkeit, zuviele ungeplante Ereignisse, keine Zeit für Weihnachtsbastelein oder Geschenke 😦

Mir war klar, dass ich meine Zeit zwischen Kind, Haushalt, Fast-Vollzeit-Job und Ehe besser aufteilen muss. Bis jetzt lief es immer so, dass ich mich auf nichts vollständig konzentrieren konnte, ständig ein schlechtes Gewissen hatte, weil der Haushalt nicht fluppte ( und z.B. die Wäsche tagelang unsortiert im Arbeitszimmer stand), ich viel zu wenig Zeit mit meinem Mann verbrachte und ich nicht einen Bruchteil meiner Ideen an der Nähmaschine umsetzte. Gerade dafür habe ich mir am wenigsten Zeit genommen, aber dabei ist der kreative Ausgleich für meine Arbeit wichtig. Beim Nähen habe ich die besten Ideen für neue Schnitte und Kreationen, die ich dann auf Arbeit umsetzen kann.

Ich muss also einen Weg finden, mir diesen Freiraum wieder zu schaffen. Die liebe Masca sammelt gerade Ideen, für ihr persönliches Jahresprojekt. Eine ähnliche Liste hatte ich mir auch überlegt, den für einen Neubeginn ist es wichtig, erstmal meine ganzen „Altlasten“ abzuarbeiten. Meine „Projekte“ habe ich in drei verschiedene Dringlichkeiten eingestuft

Kurzfristig:

  • mehr Struktur im Alltag
  • diverse Änderungen und Reperaturen von allerlei Kleinkram, der sich im Arbeitszimmer sammlt
  • das Arbeitszimmer endlich fertig einräumen und dabei ausmisten
  • Weihnachtsdeko verstauen
  • die letzten Weihnachtsgeschenke fertig nähen und wegschicken
  • die bestellten Windeltäschchen nähen

Mittelfristig:

  • endlich mal wieder Kleidung für mich nähen, ohne voher X-Kilo abzunehmen (das führt nur dazu, dass ich mir am Ende eben Nichts nähe 🙄 notfalls kann man schliesslich alles enger machen)
  • mein Gewicht wieder in Normalzustand bringen (Weihnachtsfeiertage und anschliessende Bettruhe mit Langeweile-Trost-Futterei hattn leider katastrophale Auswirkungen)
  • mehr Abwechslung im Speiseplan (einfach mal wieder im Kochbuch blättern und eine Liste mit bereits erprobten, aber wieder vergessenen Rezepten erstellen)

Langfristig:

  • alle Türen inkl. Rahmen plus Einbauschrank in der Wohnung weiss streichen
  • diverse Fotobücher erstellen, um die Fotos auch endlich mal zeigen zu können (zB Flitterwochen!!!)
  • mal wieder ein Buch lesen
  • die vor Jahren angefangenen Pullover endlich fertig stricken (für nächstes Jahr)

Ein paar Dinge konnte ich schon erledigen oder zumindest anfangen. So habe ich mich letzte Woche beim Möbelschweden noch einmal mit Kisten eingedeckt , so dass ich bei der Orgaisation des Arbeitszimmers ein ganzes Stück weitergekommen bin.

Auch ein paar Reperaturen sind bereits erledigt, so zum Beispiel habe ich nach gefühlten 10 Jahren endlich die Fronten meiner Schreibtischschubladen neu verleimt. Am Ende liess sich die erste Lade schon gar nicht mehr öffnen, ohne das man die Front in der Hand hielt. 🙄 Die Weihnachtsdeko wurde heute ebenfalls wieder in Kisten verstaut und muss morgen nur noch auf den Dachboden getragen werden.

Bis jetzt bin ich ganz zufrieden, mal sehen, wie es in Zukunft aussieht.

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… gab es heute für mich. Ich habe mir eine professionelle Rückenmassage  gegönnt. Was sich herrlich entspannend anhört, war in Wirklichkeit wenig angenehm und stellenweise richtig schmerzhaft 😉 Denn ich habe kein gemütliches Spa besucht, sondern die Praxis meiner Physotherapeutin.

Schon seit längerm merke ich, dass mein Rücken fatal verspannt ist und da das Problem in letzter Zeit immer schlimmer wurde, war es an der Zeit, etwas zu unternehmen. Also hab ich mich endlich um einen Termin bemüht und mich eine Stunde lang durchkneten lassen *aua* Leider konnte die Ursache nicht komplett behoben werden, so dass ich nächsten Dienstag wieder hin darf.

Im Augenblick tut alles noch mehr weh als vorher,  aber man hat mir versprochen, dass es besser wird 😉 Und ich habe beschlossen, mir von nun an regelmässig eine Massage zu gönnen, damit es nie wieder so schlimm wie jetzt wird. Das wird mein kleines Stück Luxus in diesem Jahr. Andere Frauen gehen regelmässig zum Frisör oder zur Kosmetik, ich zur Physotherapie :mrgreen:

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und dann…

… war da noch das:

Auf meiner frischegestrichenen Wand *kreisch* 😯

Wir müssen wirklich besser aufpassen keine Stifte mehr liegen zu lassen. Es war ein grosses Vergnügen die Farbreste mit der Zahnbürste aus dem körnigen Feinputz zu kratzen 🙄 Ein normaler Lappen reichte natürlich nicht. Und der Flur ist seeeehr lang *stöhn*

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Nachdem mein Päckchen bereits letzte Woche ankam, kann ich euch endlich die Auflösung von hier zeigen.

Dem lieben Trüffel hatte ich versprochen, ein besonders hübsches Windeltäschchen für ihr Schnatterinchen zu nähen. Die geäusserten Wünsche erwiesen sich als langweilig höchst schwierig. Am liebsten in rot-weiss aus Pikee (kein Problem) und das Design schlicht und einfach 😯 das fand ich schon viel schwieriger 😉 Ausserdem gefielen ihr die grossen Satinschleifen. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon die wage Idee eines gestickten Schnatterinchens im Kopf, aber in Verbindung mit der Schleife erschien mir das „Too much“. Also überlegte ich lange und suchte nach passendem Stoff… Am Ende entstand dies:

Wenn ihr euch fragt, wo jetzt das Schnatterinchen abgeblieben ist, dass hat am Ende Platz auf einer passenden U-Hefthülle gefunden.

Noch mal im Detail, schaut mal auf die Schleife 😉

Und von innen, mit grossem Extrafach für Überweisungen und sonstige Unterlagen, sowie einem kleinem Fach für die Chipkarte

Für den grossen Bruder des Schnatterinchen gab es dann auch noch eine Kleinigkeit. Als ich das hier las, kam mit die Idee eines kleinen Küchensets. So entstanden eine kleine Schürze, Topflappen und Geschirrtücher in Miniformat. Denn nach Bereiten des 5-Gänge-Menüs muss die Küche ja wieder aufgeräumt werden 😉

Als kleine Zugabe gab es dann noch ein paar Nudeln, damit die Töpfe nicht leer bleiben.

Ich hatte wirklich viel Spass beim Nähen dieser Kleinigkeiten und werde mir demnächst noch mehr Filz besorgen. Denn bei der Suche im Netz bin ich auf sehr schöne Anregungen zum Thema Kinderküche gestossen. Und der kleine Mann wird sicherlich eines Tages auch seine Liebe fürs Kochen entdecken 🙂

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Gut überstanden

Anders als befürchtet haben wir den heutigen Tag doch ganz gut überstanden. Der kleine Mann hat bis zum späten Nachmittag fast nur geschlafen und hat mir so auf dem Sofa Gesellschaft geleistet. Inzwischen ist das Fieber auch wieder gesunken, aber morgen gehts vorsichtshalber trotzdem zum Arzt.

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