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Während der Sommer dieses Jahr scheinbar einen grossen Bogen um Deutschland gemacht hat, wollte er sich hier überhaupt nicht verabschieden und bescherte uns Mitte September noch einmal den heissesten Tag des Jahres.

Bei Temperaturen über 30º fällt es mir schwer, mich mit Wollstoffen und möglichen Schnittmustern für den Herbst zu beschäftigen. Sommerkleider erschienen mir wesentlich sinnvoller und praktischer ;) So kam es, dass ich der Versuchung nicht wiederstehen konnte und im September noch einmal einen leichten Baumwolldruck mit auffälligem Blumenmuster kaufte.

Da es sich um eine Qualität für Bettwäsche handelte, lag der Stoff zwar 2.20m breit, aber der knappe Meter reichte trotzdem nicht für den geplanten Faltenrock. Er wäre einfach zu kurz geworden. Am Ende entschied ich mich für einen halben Teller, der trägt sich im Hochsommer ausgesprochen angenehm.

Bei den Fotos hat mir der kleine Mann geholfen ;)

Sommerkleid 2

Sommerkleid

Mit Strickjäckchen noch ein paar Wochen tragbar.

Sommerkleid 4

Nachdem meine anderen Sommerkleider alle sehr figurnah geschnitten sind, haben ich dieses Mal den Armauschnitt etwas vergrössert und auch sonst sitzt es etwas lockerer. Im Hochsommer ist es so wesentlich angenehmer.

Sommerkleid 5

Inzwischen habe ich die ersten beiden Herbstkleider begonnen und auch mein Strickprojekt liegt in den letzten Zügen.

Inspiration September

Schon lange wollte ich bei der monatlichen Aktion von Frau Burow mitmachen, da ich den Gedanken dahinter sehr intersant finde. Inspiration finde ich praktisch überall. Ich habe sogar schon einmal ein Kleid genäht, welches nach dem Design einer meiner Handtaschen entstand ;)

Diesen Monat habe ich mich rechtzeitig um Fotos gekümmert und kann nun meine gesteifte Sommerbluse präsentieren. Meine Inspirationsquelle war ein Bild bei Pinterest. Eigentlich hatte ich kleine überschnittene Ärmel geplant, konnte aber in meinen Vorräten keinen passenden Stoff finden. Am Ende entschied ich mich für einen gestreiften Seezucker und ich musste auf die Ärmel verzichten, da sie bei dem schrägen Streifenverlauf sehr seltsam ausgesehen hätten.

Streifenbluse

Bei der ersten Anprobe zeigte sich, dass ich die Falten irgendwie fixieren musste. Zusteppen wollte ich sie nicht, um den Charakter der Drapierung nicht zu zerstören. Am Ende  habe ich sie hinterlegt und im unteren Faltenbruch unsichtbar festgesteppt. Dabei habe ich bei der untersten Falte begonnen und mich langsam nach oben gearbeitet.

Streifenbluse 6

 

Streifenbluse 5

Streifenbluse Falten

Streifenbluse 3

Den Restabnäher unter der Brust habe ich nicht eingeriehen sondern auf zwei kleine Kellerfalten verteilt, weil mir die Optik besser gefällt.

Von hinten…

Steifenbluse Rücken

Auf meine Lieblingsaufnahme hat sich ein Gast geschmuggelt ;)

Streifenbluse 4

Noch mehr inspirierte Damen gibt es heute bei Frau Burow.

Vestido con flores

Ich war in den letzten Wochen wirklich fleissig und habe einige neue Kleider genäht. Nur gezeigt habe ich diese noch nicht. Mir fehlt einfach die Geduld und Zeit für schöne Fotos. Bis jetzt habe ich im neuen Haus noch nicht den perfekten Platz für die Kamera gefunden, um Bilder zu machen, auf denen ich komplett zu sehen bin, kein Gegenlicht herrscht oder irgendetwas im Weg steht. Ich mag nicht jedesmal erst Möbel rücken müssen.

Allerdings bin ich mit dem Fotoproblem nicht allein. Auch Michou hat so ihre Schwierigkeiten, aber im Gegensatz zu mir, zeigt sie ihre Bilder. Also folge ich ihrem guten Beispiel und präsentiere eine Reihe unperfekter Bilder.

Erster Versuch mit Selbstauslöser. Sehr profesionell ohne Kopf, dafür mit den Vorboten des nahenden Gewitters. Über mein darauffolgendes Bemühen die Kamera ein wenig höher zu stellen, möchte ich an dieser Stelle schwiegen. Glücklicherweise blieb der kleine Unfall ohne Schaden.

Rosenkleid

Nach diesem Fehlversuch bat ich den Gatten, ein paar mal auf die Kamera zu drücken.

Rosenkleid 1

Nicht wirklich scharf, aber noch immer das beste Bild der Serie. Im Anschluss durfte der kleine Mann Fotograf spielen.

Kleid 4

Zum Schluss wechselte ich den Standort für die Kamera noch einmal und unternahm einen letzten Versuch mit dem Selbstauslöser.

Kleid 3

Das Kleid ist zwar nur halb zu sehen, dafür ein Stück unserer Eingangskommode ;)

Kleid 2

Es wurde nicht besser. ;) Keins der Bilder zeigt wirklich wie gut das Kleid sitzt und wie wohl ich mich darin fühle, obwohl es so ganz anders ist als meine sonstige Kleidung.

Das Muster ist viel bunter und lauter als man es von mir gewohnt ist. Auch die Taillennaht mit dem schmalen Rockschnitt ist neu für mich. Normalerweise bevorzuge ich Kleider die unten mehr Volumen haben.

Und trotzdem oder gerade deswegen habe ich noch nie soviele Komplimente für ein Kleidungsstück bekommen, wie für dieses Kleid.

Über meine ewig langen Gedankengänge bei der Schnittsuche und die Probleme bei der Fertigung erzähl ich dann ein anderes Mal.

Das Hochzeitsgastkleid

Es hätte so schön sein können. Die Kulisse war spektakulär. Die Aussicht herrlich und es schien sogar die Sonne.

HGO07

Ich hatte den Gatten schon frühzeitig darum gebeten, möglich viele Bilder meines Kleides zu machen. Nun ja, fotografieren gehört nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, was man ein wenig an der Qualität der Bilder bemerkt ;)

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Auch dieses Bild ist nicht viel besser.

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Eine verschwommene Rückenansicht gibt es auch.

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Hier kann man schon ein wenig mehr erkennen.

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Am Ende  zählt doch auch nur, dass das Brautpaar eine schöne Zeromonie hatte, die Feier gelungen war und die Kinder bis halb drei morgens mitgefeiert haben. Bei der nächsten Hochzeit gibt es dann auch bestimmt Fotos von dem Jäckchen.

Abendspaziergang

Für einen Abendspaziergang auf unserem Stadtfest eignet sich der Wickel-Wende-Rock und das Wasserfallshirt sehr gut.

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Der Viskosejersey ist sehr, sehr schwer und sollte eigentlich mal ein Schwangerschaftsshirt werden ;) Dafür ist es nun eindeutig zu spät, aber so habe ich wesentlich länger Freude an ihm.

Nähstatistik

Auch wenn ich seit Januar meine Statistik nicht mehr aktualisiert habe, führe ich meine Liste analog fleissig weiter.

Für mich eine sehr gute Möglichkeit der Selbstkontrolle, weil ich viel weniger Spontankäufe tätige und mir bereits vorher sehr genau überlege, ob der Stoff mir nur gefällt oder auch zu mir passt und sich in meine Garderobe einpasst.

Im Augenblick stehen auf meiner Eingangsliste nicht weniger als 67m!! *schluck* Aber immerhin finden sich auf der Ausgangsliste 52.5m. Also nur ein “minus” von knapp 15m, was sich vorallem auf die Tatsache zurückführen lässt, dass ich noch keine Zeit hatte, meine Einkäufe aus dem Schlussverkauf zu vernähen. Aber ich bin fleissig dabei.

Mit den vernähten 52,5m bin ich aber trotzdem sehr, sehr zufrieden, da daraus vorallem Sachen für mich entstanden sind. Nachdem ich mich dazu überwinden konnte endlich einen  neuen Grundschnitt für mich zu erstellen, gab es sogar wieder neue Kleider für mich. :)

Dabei habe ich mich tatsächlich ein wenig aus meiner Komfortzone gewagt und Kleider mit eher schmalen Rockteilen und Taillennaht(!) gewagt. Nach und nach werden diese Kleider hoffentlich auch den Weg in den Blog finden, aber auch auf der Stange machen sie eine gute Figur ;)

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Fast fertig

Nur noch die Fäden ziehen und bügeln…

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