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Das Hochzeitsgastkleid

Es hätte so schön sein können. Die Kulisse war spektakulär. Die Aussicht herrlich und es schien sogar die Sonne.

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Ich hatte den Gatten schon frühzeitig darum gebeten, möglich viele Bilder meines Kleides zu machen. Nun ja, fotografieren gehört nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, was man ein wenig an der Qualität der Bilder bemerkt ;)

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Auch dieses Bild ist nicht viel besser.

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Eine verschwommene Rückenansicht gibt es auch.

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Hier kann man schon ein wenig mehr erkennen.

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Am Ende  zählt doch auch nur, dass das Brautpaar eine schöne Zeromonie hatte, die Feier gelungen war und die Kinder bis halb drei morgens mitgefeiert haben. Bei der nächsten Hochzeit gibt es dann auch bestimmt Fotos von dem Jäckchen.

Abendspaziergang

Für einen Abendspaziergang auf unserem Stadtfest eignet sich der Wickel-Wende-Rock und das Wasserfallshirt sehr gut.

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Der Viskosejersey ist sehr, sehr schwer und sollte eigentlich mal ein Schwangerschaftsshirt werden ;) Dafür ist es nun eindeutig zu spät, aber so habe ich wesentlich länger Freude an ihm.

Nähstatistik

Auch wenn ich seit Januar meine Statistik nicht mehr aktualisiert habe, führe ich meine Liste analog fleissig weiter.

Für mich eine sehr gute Möglichkeit der Selbstkontrolle, weil ich viel weniger Spontankäufe tätige und mir bereits vorher sehr genau überlege, ob der Stoff mir nur gefällt oder auch zu mir passt und sich in meine Garderobe einpasst.

Im Augenblick stehen auf meiner Eingangsliste nicht weniger als 67m!! *schluck* Aber immerhin finden sich auf der Ausgangsliste 52.5m. Also nur ein “minus” von knapp 15m, was sich vorallem auf die Tatsache zurückführen lässt, dass ich noch keine Zeit hatte, meine Einkäufe aus dem Schlussverkauf zu vernähen. Aber ich bin fleissig dabei.

Mit den vernähten 52,5m bin ich aber trotzdem sehr, sehr zufrieden, da daraus vorallem Sachen für mich entstanden sind. Nachdem ich mich dazu überwinden konnte endlich einen  neuen Grundschnitt für mich zu erstellen, gab es sogar wieder neue Kleider für mich. :)

Dabei habe ich mich tatsächlich ein wenig aus meiner Komfortzone gewagt und Kleider mit eher schmalen Rockteilen und Taillennaht(!) gewagt. Nach und nach werden diese Kleider hoffentlich auch den Weg in den Blog finden, aber auch auf der Stange machen sie eine gute Figur ;)

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Fast fertig

Nur noch die Fäden ziehen und bügeln…

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Punkte gehen immer

…meinte meine Einkaufsbegleitung und ich muss ihr Recht geben. Deshalb wanderte beim letzten Besuch im Stoffgeschäft auch ein reduzierter Baumwollsatin mit Elastananteil auf den Zuschneidetisch.

Gestern abend spontan zugeschnitten und heute bereits ausgeführt. Die Kulisse war perfekt, nur mein Fotograf braucht noch etwas Übung ;)

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Das Shirt ist ebenfalls neu und aus einem lang gehütetem Viskosejersey.

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Wie man sehen kann, wehte den ganzer Tag ein starkes Lüftchen. ;)

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Die Vorbereitungen

Schnittteile auf den Oberstoff auflegen und alle Schnittteile und gleichmässige Nahtzugaben anzeichen (SN 2cm, Empirenaht 1.5cm)

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Alle Nähte und Markierungspunkte mit Kopierpapier auf die untere Stoffseite übertragen.

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Tüll zuschneiden. Dazu die Schnittteile auf den Tüll auflegen und exakt an der Kante schneiden. Dabei die Saumzugabe zurückschlagen und auf den Musterlauf der Bogenkante achten.

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Beim Schliessen der Naht ergibt sich wieder ein ganzer Bogen.

Futterzuschnitt. Im Normalfall lege ich dazu meine Schnitteile aufs Futter, schneide aus und übertrage die Nahtlinien mit Kopierpapier. Dieses Mal habe ich allerdings mit dem Originalschnitt gearbeitet um die Empirenaht im Rücken zu eliminieren.

Alle Auschnittkanten mit Kantenband sichern.

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Einlagerest in die Spitze beim Ober- und Futterstoff bügeln um sie gegen späteres Einreissen zu sichern.

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Einlage auf Belegen kleben.

Tüll auf den Oberstoff legen und im Bereich der Abnäher mit Heftstichen verbinden.

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Bei den Schnittteilen für das Oberteil den Tüll schmalkantig auf den Oberstoff nähen.

Das Probekleid

Gestern abend habe ich meinen neuen Schnitt konstruiert und mich letztendlich doch dafür entschlossen, ein Probekleid zu nähen. Eine gute Entscheidung ;)

Denn nachdem ich heute Nacht wieder nur sehr wenig Schlaf hatte, war ich so unaufmerksam, dass ich mein Kleid auf der rechten Stoffseite anzeichnete. Aufgefallen ist es mir erst, als fast die gesamte Einlage aufgeklebt war. Bei einem Probekleid nicht weiter schlimm. Beim Originalstoff wäre dies allerdings sehr ärgerlich gewesen.

Leider lässt sie das Kleid nur schwer fotografieren. IMG_3311 (534x800)

Insgesamt war es ein klein wenig zu figurnah und klebte am Körper fest. Besonders am Rücken bildeten sich dadurch unschöne Falten.

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Nachdem ich an der Seitennaht und der hintern Mitte einige Millimeter rausgelassen habe, sitzt es besser.

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Zum Schluss werde ich nur noch die hintere Naht begradigen und vielleicht den Ausschnitt etwas vertiefen.

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