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nfL3 Mustermix B-Finale

Heute ist bereits der Termin für das B-Finale des dritten Teiles der Nix für Lemminge Aktion von mamamachtsachen.

Hier hatte ich die zur Auswahl stehenden Materialmixe vorgestellt. Am meisten gereizt hatte mich diese Kombination

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Leider hatte ich nur eine wage Idee, wie das Ganze am Ende aussehen sollte und aus wagen Ideen, lässt sich nun mal kein Schnitt konstruieren ;)

Daher entschied ich mich letztendlich für die scheinbar einfachste und schnellste Lösung. Eine schlichten Rock in A-Linie aus diesen Materialien.

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Bereits beim Zuschnitt kamen die ersten Zweifel. Beim Stoff handelt es sich um ein Reststück in Bettwäschequalität. Das Muster gefiel mir zwar auf dem ersten Blick, ist allerdings auch ein typisches Muster für “Sabanas” (Sommerbetttücher). Das wusste ich zwar schon beim Kauf, dachte aber, dass ich dieses Wissen durch geschickte Stoffkombinationen ausblenden kann.

Meine erste Anprobe verlief dementsprechend etwas verhalten und es wollte sich keine Begeisterung einstellen. Irgendwie gefiel mir die direkte Kombination mit dem grauen Stickereibatist nicht mehr. Der Kontrast erschien mir zu hart. Schlussendlich verzichtete ich auf sämtliches Beiwerk und stellte fest, dass ich mir einen Rock genäht hatte, welcher sich mit der Hälfte meines Kleiderschrankes kombinieren lässt.

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Die ursprüglichen Kombinationspartner, zwei Jerseyshirts mit feinem Streifenmuster. Kaum zu erkennen, aber das graue Shirt besitzt sehr dünne Lurexfäden.

IMG_3129 (690x800)Von links nach rechts:

  • ein Shirt aus weissem Viskosejersey mit assymetrischem Wasserfallausschnitt
  • Trägershirt in sehr hellem türkis
  • hellblau-weiss gestreiftes Shirt, bei dem ich allerdings das Vorderteil noch mal austauschen werde (Waschloch :( )
  • hellgraues Shirt mit Lurexfäden und Drapierung an der Seite, welches ich noch einmal komplett überarbeitet habe. Die ganzen Gummibänder wieder rauszutrennen, war wirkliche Fleissarbeit ;)
  • mittelblaues Trägershirt

Allerdings lautete die Vorgabe, drei Muster in einem Outfit zu verbinden, daher muss ich ein wenig kreativ schummeln…

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…und erweitere die Kollektion um 4 Cardigans.

Für mein Empfinden habe ich das Klassenziel leider nicht erreicht, vorallem, da ich es nicht geschafft habe, den Stickereistoff zu verarbeiten, der so wunderbar zu den Kreisen passt. Aber ich  habe mir das genäht, was Alex als “workhorses” bezeichnet. Ein Kleidungsstück, dass mir unendliche Möglichkeiten bietet und immer gut aussieht. Auch meine anfänglichen Bedenken wegen dem Muster konnte ich ablegen, nachdem ich einige Fremdmeinungen vor Ort eingeholt habe ;)

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Der türkise Stoff ist eine Neuanschaffung von gestern und heisst hier Milerayas. Es handelt sich um millimeterbreite Streifen, aus denen ich gern noch ein Blusentop (und ein Kleid) nähen würde.

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Leider hatte ich bis jetzt noch eine überzeugende Idee, beide Stoffe miteinander zu verheiraten um dadurch doch noch die Vorgaben zu erfüllen.

Auch mit meinem ursprüchlichem Favoriten bin ich noch nicht fertig, sondern habe die Möglichkeiten sogar noch erweitert.

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Entgegen dem ursprüglichem Plan, sehe ich in dem bedruckten Popeline immer mehr einen Rock. Möglicherweise sogar mit einer Saumblende aus dem beige-weissen Streifenstoff. Die Streifen wollen noch immer  ein Bahnenrock mit Saumblende werden, allerdings steht die Entscheidung, ob diese im geraden oder schrägem Fadenlauf (Zick-Zack) zugeschnitten werden, noch aus

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Der Viskosestoff mit dem kleinen Rosenmuster passt wunderbar zu den Streifen und bietet sich für ein leichtes Blusentop an. Das Reststück ist gross genug, dass es wahrscheinlich sogar noch für einen Rock reicht. Der liesse sich mit dem Streifenjersey kombinieren.

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Im Gegensatz zum Rockstoff, ist die Farbe weniger beige sondern wesentlich gräulicher und steht mir besser zu Gesicht. Ich habe also noch sehr viel vor in den nächsten Wochen ;)

Ganz zum Schluss gibt es auch noch ein schlechtes Tragebild, heute war nicht das optimale Fotowetter. Viel zu heiss für grosse Shootings.

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Weiter interessante Mustermixe können hier bestaunt werden.

Wie immer hänge ich im Zeitplan hinterher. Erst konnte ich mich nicht für eine endgültige Stoffkombination entschliessen und dann kam mir auch noch ein krankes Kind dazwischen.

Ich finde die Beiträge der anderen Teilnehmer so wunderbar ausführlich und durchdacht, dass ich mich ein wenig schäme :( Aber leider schaffe ich solch ausführliche Beiträge zur Zeit nicht, da ich meine Freizeit lieber hinter der Nähmaschine verbringe.

Gut, nun zum interessanten Teil. Ich hatte ja den vagen Plan, etwas aus meinen Materialproben zu nähen. Allerdings überzeugte mich die Farbauswahl nicht. (die schönen Farben haben wir halt schon in der Fabrik verbraucht ;))

Schwarz-weiss-grau

IMG_2773 (800x533)Ich mag die Muster, aber eigentlich bin ich dabei, Schwarz aus meinem Kleiderschrank zu verbannen.

Blau-weiss, passt farblich schon besser, nur fehlt hier ein passender Stoff für das Oberteil

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Am Samstag auf dem Wochenmarkt fielen mir dann noch ein paar Reststücke in die Arme. Zum einen ein fliederfarbener Jersey, der perfekt zu diesem Rock passt und ein Baumwolldruck mit grossen Kreisen in verschiedenen Blau- und Grautönen.

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Der spontane Einfall sah vor, daraus einen Wickel-Lagen-Rock nach diesem Vorbild zu nähen. Der trägt sich im Sommer wahnsinnig angenehm und ich brauche unbedingt noch mehr davon.

Allerdings könnte ich mir auch ein Kleid daraus vorstellen. Die graue Lochstickerei passt farblich perfekt und ich wollte eigentlich schon lange mal testen, wie mir Faltenröcke stehen. Ich habe irgendwie immer die Befürchtung, dass die in der Hüfte auftragen und sie mich zu sehr an die Kinderkleider erinnern, die ich beruflich entwerfe. Also eine Herausforderung auf der ganzen Linie.

Einen türkisen Kombinationspartner hätte ich auch noch.

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Rock oder Kleid? Beides hat seinen Reiz und seine Vorteile. Im Kleiderschrank befinden sich bereits zwei Shirts, die ganz gut dazu passen würden.

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Und da ich noch nicht genug Auswahl habe, hier noch eine Kombination ;)

IMG_2827 (742x800)Ich dachte an einen Bahnenrock mit schrägverlaufenden Streifen, eine süsse Bluse im 50ziger Jahre Stil und einen Bindegürtel.

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Für welche Kombination würdet ihr euch entscheiden? Alle anderen Mustermixe findet ihr hier.

Zwischenprojekt

So richtig komme ich mit meinen Plänen für nfL nicht weiter. Mir schwirren zuviele Ideen im Kopf herum und mir fällt es schwer, eine Entscheidung für die Stoffauswahl zu treffen und dementsprechend ein passendes Modell zu wählen.

Daher gibt es erstmal Fotos vom Zwischenprojekt, welches ja sozusagen als Aufwärmübung diente ;) Die Entstehung erwies sich als kleiner Krimi, da das Material sehr knapp war und alle Entscheidungen drum herum fielen. Die Idee den Formbund aus dem farbig hinterlegten Stickeristoff zu arbeiten, gefällt mir noch immer wahnsinnig gut und ich überlege, ob ich diese Idee nicht noch einmal woanders anwenden könnte.

Heute morgen auf dem Weg in den Kindergarten noch mit Strickjäckchen.

Vorderansicht1

Inzwischen aber ohne…

Vorderansicht2

Den Bund noch einmal etwas genauer..

Front

Ausnahmsweise gibt es heute auch mal eine Seitenansicht, damit ihr den Übergang sehen könnt.

Seite

Es ist erstaunlich, wie gut sich der Rock in meinen Kleiderschrank einfügt. Sogar passende Schuhe sind vorhanden. Ich habe festgestellt, dass lila, flieder und erika offenbar die heimlichen Farben in meinem Schrank sind. Ich besitze in diesen Tönen recht viele Sachen, obwohl ich für diese Farbe keine sonderliche Vorliebe habe.

nfL zum Warmwerden

Beim Sichten meiner Stoff auf der Suche nach möglichen Kandidaten für mein nfL-Projekt, fiel mir dieses Schätzchen plötzlich in die Hände.

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Eigentlich nichts, was üblicherweise in mein Beuteschema fällt.  Eine bedruckte Baumwolle, sehr Retro und mindestens 25 Jahre alt. Ehrlich gesagt, hatte ich ganz vergessen, dass ich sowas besitze ;) Er gehört zu der Sorte Stoffe, die ich aufhebe, weil man sie ja mal als Taschenfutter benutzen könnte.

Aber dieses Mal hat es irgendwie klick gemacht und ich hatte das dringende Bedüfnis, mir einen leichten schnellen Sommerrock zu nähen. Diese Idee wurde sofort von der Tatsache zerstört, dass es sich lediglich um ein 80x100cm grosses Reststück handelte. :( Nachdem ich ewig lange darüber nachdachte, wie ich vielleicht doch noch einen mir passenden Rock daraus zaubern könnte, hatte ich plötzlich einen Geistesblitz.

Wenn ich einen breiten Formbund arbeiten würde, würde mir eine Rocklänge von 50cm genügen. Leider reichten die Reste nicht für den Bund. Also stand ich wieder vor meinem Strank und diesmal war ich wirklich froh über die ganzen Farb- und Materialproben, die sich über die Jahre angesammelt haben. Dazu gehören nämlich auch ein paar Streifen wirklich schön bestickter BW-Stoffe in verschiedenen Farben. Bisher hatte ich nur leider nie einen Verwendungszweck dafür.

 

nfL Rock03

Ich entschied mich dafür, das Ganze farbig zu hinterlegen, damit das Lila der Blüten wieder aufgegriffen wird.

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Oben und unten mit Paspelband versehen, welches ich noch kurzfristig am Samstagnachmittag kaufte. Das einzigste, was ich für dieses Projekt neu kaufen musste, alle anderen Zutaten fanden sich in meinen Vorräten.

Inzwischen ist der Rock fertig und ich habe ihn auch schon ein Stündchen Probe getragen. Ich bin erstaunt darüber, wie wohl ich mich darin fühle, obwohl ich zu Beginn doch mehr als skeptisch war. Vorallem, da die ersten Anprobe (noch mit glatten cremefarbenen Bund) nicht sehr vielversprechend war.

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Fotos vom Gesamtwerk gibt es nächste Woche und mich hat der Ehrgeiz gepackt, das Potenzial meiner Materialproben noch weiter für “Nix für Lemminge” zu nutzen.

Nichts für Lemminge

Schon seit eine Weile liebäuge ich mit der Aktion von Mamamachtsachen und obwohl mich die bisherigen Thema durchaus gereizt hätten, habe ich aus Zeitgründen bisher auf eine Teilnahme verzichtet.

Beim aktuellen Thema geht es darum mindestens drei verschiedene Muster in einem Outfit zu kombinieren.

Da ich mich beruflich mit dem Entwerfen von Kinderkleidung beschäftige, gehört das Mixen und Zusammenstellen von Muster, Strukturen etc zu meinem täglichen Brot. Und ich liebe es ;) Kleider, bei denen ich 4, 5 Stoffe miteinander kombiniere, sind keine Seltenheit.

Allerdings ist es mir dabei wichtig, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Allzu wilde Muster- und Farbmixe finde ich für mich nicht alltagstauglich und würde sie wohl auch nicht tragen.

Ich habe mal meine Stoffproben durchwühlt und ein paar Beispiele zusammengesucht.

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Am leichtesten zu kombinieren sind natürliche klare, geometrische Formen innerhalb einer begrenzten Farbfamilie. Hier hat aber mehr Spielraum beim kombinieren verschiedener Stoffstrukturen. Gerade der untere Stoff mit den durchbrochenen Kreisen gibt einen interessanten Kontrast.

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Auch hier stammen alle Farben aus der selben Familie so dass das Zusammenspiel trotz sehr unterschiedlicher Stoffqualitäten (oben dünner Blusenbatist, unten Velour) passt.

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Ich habe festgestellt, dass  durch den Einsatz von unifarbenen Stoffen, viele Kombinationen stimmiger und ruhiger wirken.

Schon der Einsatz eines schlichten Bandes oder einer Paspel kann als Verbindung wirken.

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Zum Schluss noch ein Beispiel, dass auch Kontraste funktionieren können.

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Bis zum nächsten Treffen bleibt mir jetzt noch Zeit zu überlegen, welche Stoffe aus meinem Lager sich miteinander kombinieren lassen. Bei den oberen Beispielen sind zwar durchaus einige Kombinationen dabei, die mir gefallen würden, aber leider handelt es sich eben nur um Reste ;)

Nachproduktion

Beim ehrlichen, schonungslosen Betrachten meines Kleiderschrankes stellt man fest, dass das Loch an Oberteilen immer grösser wird. Ein Grossteil meiner Tops und Shirts ist bereits mehrere Jahre alt, was man ihnen inzwischen teilweise auch deutlich ansieht. Die wenigen Sachen, die ich mir nach der Schwangerschaft mit dem Zwerg gekauft habe, sind nun viel zu gross. Und darüber bin ich nicht unbedingt unglücklich ;)

Da ich aber nicht vorhabe, den Sommer hier in Langarmshirts zu verbringen, ist es dringend notwendig ein paar meiner Basics zu ersetzen.

Angefangen habe ich mit meinem vielgeliebten, oft getragenem, weil so kombinationsfreundlichem Rosenshirt.

Rosenshirt

Der Schnitt ist von mir und das Material stammt aus einem 10-Kilo Überraschungspaket, dass ich mal bei wien2002 gekauft hatte. Es handelt sich im einen sehr elastischen, leichten und extrem dünnen Baumwoll-Jersey. Er trägt sich wie ein Hauch von nichts und trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Für mich und meine hiesigen klimatischen Bedingungen ist er allerdings ideal!

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Statt der Jerseybänder habe ich diesmal Abnäher aus der Schulter kommen lassen. Die Rosen bestehen aus schlichten, schmalen Jerseystreifen, welche kreisförmig aufgesteppt werden.

Ohne grosse Wort, ein kleines Detail meines neuen Sommerkleides. Die Sommerversion meines geliebten (aber sehr fotoscheuem ;) ) Samstagkleides

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